Ziel des Projekts war die Erstellung einer digitalen Karte der Flächenversiegelung für ein definiertes Gebiet. Sie erfasst alle versiegelten und unversiegelten Oberflächen wie Gebäude, Straßen und Vegetation.
Als Datengrundlage dienten vom Auftraggeber bereitgestellte Orthofotos und Vektordaten (SHP). Archizem digitalisierte die Flächen unter Anwendung einheitlicher Geometrieregeln (z.B. rechte Winkel bei Gebäuden). Die Versiegelungsflächen wurden grundstücksscharf gegliedert, temporäre Objekte hingegen nicht berücksichtigt.
Besonderes Augenmerk lag auf geometrischer Genauigkeit und der korrekten Klassifizierung des Versiegelungsgrads. Materialübergänge wurden klar abgegrenzt.
Der Kunde erhielt eine detaillierte, GIS-fähige Karte, die hydrologische Analysen (Versickerung, Oberflächenabfluss) unterstützt, Infrastrukturplanung vorbereitet und sich nahtlos in bestehende GIS-Prozesse zum Flächenmanagement integrieren lässt.



